Die sieben hermetischen Gesetze

 


Die sieben hermetischen Gesetze, die bereits die Ägypter kannten (Hermes Trismegitos), ist die Essenz, der Motor, der Alles im gesamten Universum und in der gesamten Schöpfung aufrecht erhält.

Mit oder durch unser tägliches bewusstes oder unbewusstes Verhalten, ziehen wir bestimmte Situationen ins Leben. Unser Geist, unsere Seele, unser feinstoffliches Energiefeld sind weitaus mehr als wir denken. In Wirklichkeit sind wir „Multidimensionale Wesen“. Das heißt, wir wirken ohne dass es uns alltäglich bewusst ist, gleichzeitig in verschiedenen Dimensionen. Durch Gedanken und Gefühle senden wir vieles unbewusst aus, das ist aber alles Schwingung, es ist feinstoffliche Licht- und Informationsenergie. Alles was wir aussenden geht niemals verloren und kommt, in welcher Form auch immer, täglich zu uns zurück. Manches schneller, manches braucht Jahrzehnte oder sogar mehrere Leben.

Zufälle die uns zu-fallen, Menschen, Erlebnisse, Situationen, Schwierigkeiten, Probleme, Positives und Negatives, je nachdem was wir in unserer Vergangenheit ausgesendet haben, wie wir uns verhalten haben, waren wir im Vertrauen oder in der Angst, waren wir ehrlich oder unehrlich, sahen wir das Leben schwer oder leicht, usw.

Mit unserem Verhalten verändern und beeinflussen wir als Mitschöpfer, als Abbild Gottes mit jedem Gedanken, mit jedem Gefühl und mit jeder Handlung die kosmische Ordnung.

 

1. Prinzip der Geistigkeit – alles ist Geist, das gesamte Universum ist geistig

Über und durch all das schwingt und wirkt der unendliche Schöpfergeist der höchsten Quelle aus der alles entspringt. Es befindet sich auch in uns.

Lausche, sei still und wisse, dass „ICH BIN“ GOTT – erkenne deine innere Gott-Gegenwart, erkenne dein inneres geistiges Licht.  

Gedanken haben Macht. Unsere Gedanken erschaffen unsere Welt. Alles was auf unserer Erde ist, wurde vorher in Gedanken „Er-dacht“. Alles ist Energie und Licht.

 

2. Das Prinzip der Entsprechung – das Göttliche entspricht dem Menschlichen

Für jedes Lebewesen, jeden Gegenstand, für alles und jedem in diesem Universum gibt es eine Entsprechung. Alles ergänzt sich, Oben ist Unten, Groß ist Klein, wie Innen so Außen. Alles, was oben in den himmlischen Regionen der Vollkommenheit ist, wird auf die „Welt der Form“ hier auf Erden übertragen – das heißt, wenn der Mensch sich mit den tieferen Ebenen des Lebens beschäftigt, wird er auch die höheren Ebenen verstehen.

 

3. Prinzip der Schwingung – alles bewegt sich

Ein Pendel das nach Rechts ausschwingt schwingt auch wieder nach Links zurück. Alles was fliegt wird auch wieder fallen. Starre ist zerbrechlich – auch starre Systeme haben auf Dauer keine Beständigkeit. Alles Bewegliche wirkt ausgleichend. Alles was existiert, ist in fortwährender Bewegung. Nichts bleibt stehen. Jeder Gedanke, jede Pflanze, jeder Stein oder Mensch strahlt eine bestimmte Schwingung aus und beeinflusst dadurch das Umfeld, die Erde und das Universum – je langsamer die Schwingung, desto schwerer und dichter die Materie oder Form. Je höher die Schwingung umso verfeinerter oder leichter die Form.

 

4. Prinzip der Gegensätzlichkeit – Gegensätze finden sich überall – Polarität  

Jeder Pol hat einen Gegenpol. Altes und Neues. Alles ist zweifach und hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten, alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten.

 

5. Prinzip des Rhythmus – das Gesetz der Zyklen – alles fließt – ein und aus

Verdeutlicht durch Ebbe und Flut, Wechselwirkungen kann man nicht außer Kraft setzen.

Alles hebt und senkt sich, Ein- und Ausatmen, die Jahreszeiten, Tag und Nacht, Tod und Geburt, Sonnenauf- und Untergang, Geben und Empfangen, Wachen und Schlafen

 

6. Prinzip von Ursache und Wirkung, Gesetz des Kreislaufs – alles hat eine Ursache

Dieses Gesetz wird auch manchmal Karma genannt.

Nichts geschieht ohne Grund, jede Aktion fordert eine Reaktion, jede Wirkung hat eine Ursache – jede Ursache ihre Wirkung. Was ich sähe werde ich ernten. Wie ich in den Wald hineinrufe, so kommt es zurück.  

 

7. Prinzip des Geschlechts – in allem steckt etwas Männliches und etwas Weibliches

Alles was sich in diesem Universum befindet, vereint einen weiblichen und einen männlichen Anteil in sich.


Das sind die geistigen Gesetze die das Universum regieren. Sie wirken zusammen als Eins und bringen nur Harmonie und Gleichgewicht. Wenn wir zur Zeit den Unfrieden, die Hektik und das Chaos auf unserer Erde sehen, müssen wir davon ausgehen, dass wir und die Generationen vor uns nicht nach den universellen und geistigen Gesetzen gelebt und gehandelt haben. Denn sie wirken immer, ob wir etwas darüber wissen, daran glauben oder nicht. Wir unterliegen alle dieser Ordnung und wir haben alle das Geschenk des freien Willens erhalten und können dem Folge leisten oder auch nicht.
Die Konsequenzen müssen wir dann aber selbst tragen.